Skip to main content
Download
Download is available until [expire_date]
  • Version
  • Download 1
  • Dateigrösse 6 MB
  • Datei-Anzahl 1
  • Erstellungsdatum 30. April 2024
  • Zuletzt aktualisiert 30. April 2024

Autor: Joachim Kolb, Facharzt für Allgemeinmedizin, Benningen
Gültigkeit: 03 / 2022

Inhalt:
Mit der Unterzeichung des „Rahmenvertrag[s] über ein Entlassmanagement beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung“ durch KBV, DKG und Krankenkassen 2017 ist das Entlassmanagement wieder in den Focus der Gesundheitsversorgung geraten.

Die strenge Trennung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung in Deutschland führt zu Brüchen in der Versorgung am Übergang zwischen diesen Sektoren. Dabei entstehen neben vermeidbaren Kosten auch Fehler und Risiken für die Patienten, sowie zusätzlicher Aufwand in der Betreuung. Daher gibt es seit vielen Jahren Versuche, durch gesetzliche Regelungen und Verträge, aber auch durch Erarbeitung von Empfehlungen und Best practice Ansätzen, diese Sektorenübergänge zu verbessern. Vorausgesetzt wird, dass den Teilnehmern die grundsätzliche Bedeutung des Entlassmanagements (die kontinuierliche Versorgung der Patienten im Anschluss an die Krankenhausbehandlung zu gewährleisten) bekannt ist. Aus dem hausärztlichen Alltag sind die oft mit Klinikentlassungen verbundenen Schwierigkeiten bekannt (häusliche Versorgung, Übertragung/ Fortführung medikamentöser Therapie, ambulante Versorgungsplanung).

Das Ziel der Präsentation ist, die Entwicklung und derzeitigen Stand der Rechtsgrundlagen und Empfehlungen zu vermitteln, sowie die Schwierigkeiten deren Umsetzung im Alltag der Kliniken aufzuzeigen. Für die hausärztliche Ebene sollen Bedeutung und Entwicklungsmöglichkeiten des Entlassmanagements aufgezeigt, sowie Ansätze für eine Umsetzung aufgezeigt werden, welche nicht nur einer rechtlichen Vorgabe nachkommen, sondern auch die Versorgungsqualität unserer Patienten verbessern.

Die im hausärztlichen Teil aufgeführten Vorschläge, sowie die Musterformulare in den angefügten Materialien sind dabei keinesfalls als Vorgaben, sondern als Anregung zur Diskussion und der Entwicklung eigener, praxisindividueller Lösungen zu verstehen. Unsere Erfahrung zeigt, dass sich in strukturierten persönlichen Treffen von Hausärzten mit den Kollegen der Klinik – einschließlich der Verwaltungsebene – am ehesten praktikable Ansätze für Verbesserungen finden lassen. Das Mini-Modul Entlassmanagement könnte hierfür Anlass und grundlegende Informationen liefern. Varianten der Thrombozytenaggregationshemmer und die lipidsenkenden Therapie werden darstellt.

Zugang zu den Inhalten des IHF-Mini-Moduls (Foliensatz, Patientenflyer, Literaturhinweise, Lernerfolgskontrolle) erhalten die Mitglieder des Deutschen Hausärzteverbandes über die Geschäftsstellen der Landesverbände.

Leave a Reply