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  • Erstellungsdatum 30. April 2024
  • Zuletzt aktualisiert 30. April 2024

Autorinnen: Frau Dr. Nicole Lindner, Marburg | Prof. Dr. Erika Baum, Marburg
Gültigkeit: 08 / 2027

Inhalt:
In einer deutschen Bevölkerungsbefragung geben 31% der über 16 Jahre alten Befragten an, manchmal oder häufig unter "Ermüdungserscheinungen" zu leiden. Unter dem Beratungsanlass Müdigkeit wird dabei das subjektives Empfinden von Müdigkeit verstanden, das in verschiedenen Formulierungen seitens der Patienten vorgetragen wird und als ursächlich ungeklärt oder belastend erlebt wird. Das auf der DEGAM Leitlinie "Müdigkeit" basierende Mini-Modul bezieht sich auf die primär ungeklärte Müdigkeit und deren erfolgreichen Betreuung in der hausärztlichen Praxis. Häufig bedingen organische Erkrankungen Schlafstörungen, psychosoziale Belastungen oder depressive Verstimmungen. Chronische Schmerzen können den Schlaf oder körperliche Aktivitäten beeinträchtigen. Medikamentennebenwirkungen können eine wichtigere Ursache der Müdigkeit sein als die Grunderkrankung selbst. Die einzelnen Facetten der Ätiologie sind nicht immer voneinander zu trennen und sollten in einem umfassenden allgemeinmedizinischen Ansatz integriert, diagnostiziert und therapiert werden. Die Inhalte und Fortbildungsziele des Mini-Moduls sind insbesondere die Vermittlung zur Erkennung von Müdigkeitsursachen sowie Techniken zum Abwenden von gefährlichen Verläufen. Ebenso werden hausärztliche Therapieprinzipien thematisiert, bspw. das abwartende Offenhalten oder entlastende Gespräche.

Zugang zu den Inhalten des IhF-Mini-Moduls (Foliensatz, Patientenflyer, Literaturhinweise, Lernerfolgskontrolle) erhalten die Mitglieder des Deutschen Hausärzteverbandes über die Geschäftsstellen der Landesverbände.